Ute Pfeiffer poems-up
„Wenn Ute Pfeiffer … ihre Texte liest, entstehen die beschriebenen Landschaften vor dem geistigen Auge des Zuhörers mühelos. Sanfte Hügel, alte Gemäuer und noch ältere Bäume, dann aber auch die Beton- und Asphaltlandschaften unserer modernen Zeit machten zum Beispiel die Kulisse des Stückes 'Turm' aus... Es ist dies die Geschichte der Menschheit in Momentaufnahmen, vom Beginn der Menschwerdung bis in unsere Zeit. Beschrieben 'von einem Wesen, das es eigentlich gar nicht geben kann', wie die Autorin sagt, von der Höhe eines Turmes mit immer derselben Perspektive auf die Landschaft und das Geschehen dort. …. Die große Stärke der 50-Jährigen ist ihre Beobachtungsgabe und ihre Fähigkeit, das Beobachtete in einer angemessenen Sprache zu vermitteln. So ändert sich der Ton im Verlauf von 'Turm' unmerklich, wechselt von einer antiquiert wirkenden Sprache bei der Beschreibung der Zeit unserer Altvorderen auf ein gepflegtes Neudeutsch unserer Tage. ...“ Anke Baumann, Holsteiner Zeitung, 16.9.2002
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